AdBlue®

AdBlue® synthetisch hergestellte 32,5 % Lösung von hochreinem Harnstoff (lat. UREA), die zur Nachbehandlung von Abgasen in SCR-Katalysatoren bei Dieselfahrzeugen benutzt wird. Dabei wird durch selektive katalytische Reduktion SCR (englisch selective catalytic reduction,) der Ausstoß von Stickoxiden deutlich reduziert.

Allgemein

Heizfolie, Folienheizungen oder flexible Heizfolien sind die unterschiedlichen Definitionen für die von flextem gelieferten flexiblen Widerstandselemente. Mit einer von flextem speziell entwickelten Technologie werden metallische Dickschichtpasten i.d.R. auf eine flexible Folie aufgetragen. Die hieraus entstehenden Heizfolien, Folienheizungen oder flexible Heizfolien, werden z.B. eingesetzt als Wasserbettenheizung, Filterheizung, Rohrbegleitheizung, Infrarotheizfolie oder Infrarotfolienheizung (für den Wellness-, Sauna- und Infrarotsauna-Bereich).

Von flextem gelieferte Heizfolien, Folienheizungen oder flexible Heizfolien kommen aber auch in den Bereichen als Entfrosterheizung, Sitzheizung, Objektivheizung, Autospiegelheizung, Tassenwärmerheizung, Wasserheizung, Luftbefeuchterheizung, Granitplattenheizung, Badspiegelheizung, Displayheizung, Nackenheizung, Möbelsitzheizung, Antennenheizung zum Einsatz.

 

Ätztechnologie

Ätztechnologie ähnlich wie in der Drucktechnik errechen wir den Widerstandswert über eine Mäanderstruktur mit der wiederum die Heizleistung bestimmt wird. Im Unterschied zur Drucktechnik können wir hiermit noch höhere Flächenleistungen realisieren. Der Einsatz von Legierungen mit fast konstanten Widerstandswerten wie Maganin® und Konstantan® wir z.B. in der Flugzeugindustrie bevorzugt, um eine genauere Messung der OBD- Technik (On-Board-Diagnose) zu gewähren.

Elektroklebebänder / Industrieklebebänder


Elektroklebebänder / Industrieklebebänder
Das Lieferprogramm der flextem GmbH umfasst ein breites Spektrum an unterschiedlichen Klebebandsystemen. Wir unterscheiden in unserer Produktpalette zwischen den Bereichen Elektroklebebänder / Industrieklebebänder. Elektroklebebänder werden überwiegen für Isolationszwecke in den Industriebereichen Elektromotoren-, Transformatoren-, Generatoren- und Kondensatorenbau eingesetzt.

Bei der Auswahl des richtigen Elektroklebebands unterscheiden wir zunächst in den in den Isolierstoffklassen / Temperaturanforderungen

  • E / bis 90°C
  • A / bis 105°C
  • B / bis 130°C
  • F / bis 155°C
  • H / bis 180° C
  • C / > 180°C

Hieraus ergibt sich oft schon die Auswahl der verschiedenen Trägermaterialien wie z.B. PVC, Acetatgewebe, Vlies, Polyester (PETP), Polyethylennaphtalat (PEN), Polyetherimid (PEI) Glasgewebe, Aramid-Papier NOMEX® Polyimid (PI) z.B. Kapton®.

Auch Kombinationen der einzelnen Werkstoffe werden anforderungsspezifisch bei der Auswahl des richtigen Elektroklebebands realisiert.

Als weiteres Kriterium für die Auswahl des richtigen Elektroklebebands ist das Klebersystem entscheidend. Bei Elektroklebebändern von flextem werden hierzu fast ausschließlich lösemittelhaltige Klebersystem wie z.B. Kautschuk-, Acrylat- und Silikonkleber eingesetzt. Häufig werden metallische Oberflächen wie CU Kupfer, AG Silber isoliert. Dabei ist es besonders wichtig, dass das Klebersystem keine korrosionsfördernde Eigenschaften hat. Bei Elektroklebebändern wird hierzu der s.g. Korrosionskennwert ermittelt.

Je nach technischen quantitativen Anforderungen, werden unsere Klebebänder mit unterschiedlichen Schneidverfahren geschnitten.
Bei kleineren Serien verwenden wir überwiegend das s.g. Abstechverfahren. Mit kurzem Rüstaufwand sind wir in der Lage, auch genaueste Schnitttoleranzen von < als +/- 0,1mm zu realisieren. Größere Auflagen werden fast ausnahmslos auf Umwickelschneidmaschinen gefertigt. Mit zwei Umwicklern sind wir in der Lage, unsere Klebebänder auch kundenspezifisch auf unterschiedliche Kerne zu wickeln. Zum großen Teil werden die eingesetzten Kerne in amerikanische Maßeinheiten (Zoll) geliefert. Standardmaße sind 1, 2, 3 und 6“ (Zoll). Natürlich werden auch kundenspezifische Kerne, auf Wunsch auch mit eigenem Druck-Logo, geliefert.

Folienheizungen als Filterheizung in der Automobilindustrie

Nach den konstruktiven Vorgaben unserer Kunden als Systemlieferanten der Automobilindustrie, fertigen wir Filterheizungen, die u.a. im Motorraum zur Erwärmung von Filtersystemen eingesetzt werden. Elektronische Wärme sorgt dafür, dass s.g. Blow-by-Gase bei extrem niedrigen Temperaturen nicht in den Verbrennungsraum des Motors geraten. 

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Folienheizungen als Skiliftheizung oder Sesselliftheizung

In enger Zusammenarbeit mit einem unserer Kunden, einem der weltweit führenden Hersteller von Sesselliftanlagen, haben wir eine völlig neuartige Heizfolie zur Erwärmung der Sitzflächen entwickelt. I.d.R. werden Sessellifte nur in der Berg- und Talstation mit Strom versorgt
Mit einem integrierten Wärmespeicher kann in kurzer Zeit mit sehr hoher Stromleistung und einer hohen Wärmekapazität die Sitzheizung erwärmt werden. Für die enormen Wechselbelastungen (Biege-, Druck- und Walzbewegungen) auf die Sitzfläche und die entstehenden Temperaturunterschiede, war es notwendig, die Geometrie und die eingesetzten Werkstoffe den hohen Anforderungen entsprechend anzupassen.
Flexible glasfädenvertärkte Oberflächen fangen diese mechanischen Belastungen auf.

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Folienheizungen für Wetterstationen

Konturgenau und leistungsdefiniert fertigen wir flexible Folienheizungen für konventionelle und professionelle Wetterstationen, um die Niederschlagsmenge exakt ermitteln zu können.

Folienheizungen in der Medizintechnik

Alle Thermografien und komplexe Entwicklungsarbeiten unserer Heizfolien werden von unserem Partner www.astrail.de Ingenieurbüro Müller in Ingolstadt durchgeführt. Nachstehender Auszug o.g. Homepage gibt Ihnen einen kurzen Einblick über dessen wissenschaftliche Definition unserer Flächenheizungen / Folienheizungen.

Die Dienstleistung: Berechnung sowie das Design (Layout) und die Vermessung von Flächenheizungen sind eine Spezialität des Hauses. (Damit sind jedoch nicht die normalen Fußbodenheizungen für Gebäude gemeint - sie werden üblicherweise von den Heizungsfirmen selbst dimensioniert und eingebaut). Elektrische Folien-Flächenheizungen finden z.B. Verwendung in Auto-, Verkehrs- und Luxusbadspiegeln, aber auch als Sitzheizung in Sportstadien, Seilbahnsitzen oder Kirchen. Obwohl elektrisch betrieben, können sie in den letzten drei Fällen zu erheblichen Energieeinsparungen führen, da aufgrund der Oberflächenheizung nur sehr kleine Massen um nur geringe Temperaturdifferenzen erhöht werden müssen. Ein weiterer Einsatzfall ist z.B. die Heizung kompliziert geformter Gegenstände, wie sie in der Verfahrens- und Medizintechnik oft vorkommen. Bestimmte Elektronikteile müssen für den winterlichen Außeneinsatz ebenfalls geheizt werden. Vielfach ist es auch möglich, die Heizung direkt in das Platinenlayout zu integrieren. So fallen dann keine weiteren zusätzlichen Kosten mehr an. Flexible Flächenheizungen mit Textilträgern finden z.B. in Autositzen oder als Heizdecken Verwendung. Elektrische Flächenheizungen können grundsätzlich in mehreren Fertigungsverfahren hergestellt werden. Üblich sind Drahtlegetechnik, Ätzen und Siebdruck. Drahtlegetechnik bedeutet, dass ein Draht mit definierten Eigenschaften (Länge, Querschnitt, Leitfähigkeit) den Anforderungen entsprechend möglichst gleichmäßig verlegt wird. Der Draht kann z.B. durch Nähen, Kleben, Kletten usw. fixiert werden. Ätzen und Siebdrucktechnik verhalten sich wie Positiv und Negativ. Beim Ätzen werden die beabsichtigten Leiterbahnen durch Fotolack vor dem nachfolgenden chemischen Angriff geschützt. Nach Wegätzen der Umgebungsflächen bleiben die gewünschten Leiterbahnen als Heizwiderstand stehen. Das Verfahren ist teuer und liefert nur grobe Toleranzen.
In der Siebdrucktechnik werden die Leiterbahnen auf das Substrat (meist Polyesterfolie -> Folienheizungen) gedruckt und anschließend getrocknet. Dieses Verfahren ist insbesondere für größere Stückzahlen von Vorteil. Die Toleranzen liegen i.d.R. bei +/- 10% des Nennwiderstandes und somit deutlich günstiger als mit Ätztechnik, bei der man schon von +/- 30% bei gleichzeitig höheren Kosten ausgehen sollte.

Die typische Flächenleistung von Folienheizungen liegt bei rund 0,07 W/cm^2. Wir experimentieren allerdings auch schon mit 20 W/cm^2.
Speziell für Wasserbetten ist Elektrosmog ein besonders sensibles Thema. Während die Abschirmung von elektrischen Feldern mit einer schlichten auf Masse gelegten Flächenelektrode kein Problem darstellt, ist dies mit dem magnetischen Anteil deutlich schwieriger zu realisieren. Mit bifilaren Strukturen wird eine deutliche Reduzierung des Magnetfeldes durch sich gegenseitige Auslöschung erreicht. Auf Flächen sorgt die sich zwangsläufig ergebende 2-dimensionale Struktur allerdings für ziemlich große Abstände der Leiterbahnen, so dass immer noch ein erhebliches Magnetfeld übrig bleibt. Aus diesem Grund arbeiten wir mit einem zum Patent angemeldeten zweischichtigen Aufbau, so dass der Abstand der Leiterbahnen nur noch von der Foliendicke bestimmt wird. Das verbleibende Magnetfeld ist lt. VDE-Prüfung damit bis an die Nachweisgrenze reduziert worden. Lesen Sie z.B. hier.

Das IGEF-Gutachten bzw. IGEF-Prüfsiegel der Zertifizierungsstelle der Internationalen Gesellschaft für Elektrosmogforschung.
Als angenehmer Nebeneffekt sind so hergestellte Folienheizungen auch noch so gut wie brummfrei. Denn die Technik löscht nicht nur die Magnetfelder durch gleichstarke Gegenfelder aus, sondern auch noch die Kräfte, die normalerweise für das Brummen verantwortlich sind. Sie können die Folie aufgrund der patentierten Verlegegeometrie nicht verbiegen, sondern - im Gegensatz zur Bifilartechnik - lediglich in ihrer Dicke beeinflussen, was sich jedoch aufgrund der Werkstoffeigenschaften nur im praktisch nicht mehr relevanten Bereich bewegt.

Folienheizungen und flexible Heizfolien für den Wintereinsatz

Außenspiegel werden mit selbstklebenden, flexiblen Folienheizungen / Spiegelheizungen von flextem beschlags- und kondenswasserfrei gehalten.

Satellitenantennen werden mit flexiblen Folienheizungen von flextem hinterklebt und gewähren im Wintereinsatz einen optimalen Empfang. Schnee und Eis werden mit geringster Stromleistung fern gehalten. Mit der gegenläufigen Heiztechnik (siehe Wasserbettenheizung) werden magnetische Felder, wie sie i.d.R. bei allen Stromkreisläufen auftreten, nahezu komplett eliminiert. Dies trägt zusätzlich zu einem ungestörten Empfang bei.

Industrieklebebänder

Das Anforderungsspektrum von Industrieklebebändern ist so umfangreich, dass wir hier nur einige wichtige Einsatzgebiete nennen können. Industrieklebebänder finden u.a. Einsatz im Bereich der Druckindustrie als Reinigungsbänder bei Tampondruckmaschinen und als Splicingtape für Großrollen.

Folienstanzteile / Satzteile aus Folien

Mit Stanztechniken im Hub- und Rotationsstanzverfahren liefern wir klebende und nicht klebende Stanzteile

Beim Einsatz von Folienstanzteilen / Satzteilen aus Folien ist genau wie bei den Elektroklebebändern zunächst die Auswahl des richtigen Werkstoffes entscheidend, wie z.B., PVC, Acetatgewebe, Vlies, Polyester (PETP), Polyethylennaphtalat (PEN), Polyetherimid (PEI) Glasgewebe, Aramid-Papier NOMEX® Polyimid (PI) z.B. Kapton®.

Unser Anfrageformular hilft Ihnen bei Bestimmung der wichtigsten technischen Parameter.

 

 

PTC = (Positive Temperatur Coefficient) Charakteristik

Folien mit PTC = (Positive Temperatur Coefficient) Charakteristik. Prinzipbedingt steigt hier der elektrische Widerstand bei steigenden Temperaturen.

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